Wandern in den schönsten Wüstenlandschaften Namibias

Reisenummer 67614

Namibia – Naturerlebnis

  • Wandern in den schönsten Wüstenlandschaften Namibias
  • Rundreise ab und bis Windhuk
  • Wanderungen von bis zu fünf Stunden Dauer mit meist mittleren Anforderungen, drei anspruchsvolle Touren
  • Fahrt in guten Geländefahrzeugen
  • Freundliche Lodges und Gästefarmen
  • Kleine Reisegruppe von maximal 14 Personen
  • Abweisend - und zugleich so anziehend: Die dünn besiedelten Wüstenlandschaften Namibias faszinieren durch ihre Unberührtheit. Im Fokus dieser WanderStudienreise stehen die Namib, die älteste Wüste der Welt, und der Etoscha-Nationalpark mit seinem Tierreichtum. Sie reisen in kleiner Gruppe in geländegängigen Fahrzeugen und wohnen meist in kleinen familiären Lodges mitten in der Natur. Sie entdecken prähistorische Felsbilder und streifen durch die Naukluftberge, ein Eldorado für Wanderer. Dabei wollen wir die Bewohner des Landes nicht vergessen: Wir treffen Schatzsucher in den Erongobergen und gastfreundliche Farmer auf ihrer Gästefarm.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Abflug nach Namibia

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

    2. Tag: Windhuk – Township trifft Tintenpalast

    Am Morgen landet Ihr Flugzeug in Windhuk. Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie und begleitet Sie zum Hotel. Nach einer kurzen Ruhepause entführt sie Sie auf eine Stadtrundfahrt. Gemeinsam entdecken wir die gegensätzlichen Lebenswelten der Hauptstadt Namibias: hier die lebhafte Township Katutura, dort das sehr westlich anmutende Stadtzentrum. Und mittendrin immer noch Relikte aus wilhelminischer Zeit, Bürgerhäuser im Jugendstil, Christuskirche und Parlamentssitz, den die Einheimischen einst "Tintenpalast" tauften.

    3. Tag: Naukluftberge – Eldorado für Wanderer

    Klar, karg und kaum besiedelt – gelassen ziehen unsere Fahrzeuge ihre Bahn durch das namibische Hochland. Ziel sind die Naukluftberge. Gegen Mittag checken wir in unserem urigen Camp ein. 300 km. Am Nachmittag • wandern wir (2 Std., anspruchsvoll, ?300 m ?300 m) zum Rooikop. Die Mühe des Aufstiegs wird mit einer beeindruckend weiten Rundumsicht vom Gipfel belohnt. Zwei Übernachtungen im Tsauchab River Camp in den Naukluftbergen.

    4. Tag: Die Naukluftberge – Natur extrem

    Schroffe Felsformationen, Feigen- und wilde Olivenbäume, versteckte Höhlen, Wasserlöcher und ein erfrischender Quellbach: Der Olive Trail gehört zu den schönsten • Wandererlebnissen der Naukluftberge (4 Std., anspruchsvoll, ?400 m ?400 m)! Steppe, Wüste, Granitberge und Schluchten im wilden Wechsel – vielleicht kreuzen auch ein paar Springböcke und Oryx-Antilopen oder sogar die seltenen Bergzebras unseren Weg.

    5. Tag: Wüstenszenerien

    Nach dem Frühstück • wandern wir noch einmal in dieser mit wilden Feigenbäumen bewachsenen Landschaft (1,5 Std., leicht, ?100 m ?100 m). Wir verlassen unsere Gästefarm in den Naukluftbergen und beziehen unsere Lodge in der Nähe der großen Dünen der Namib. 100 km. Am Nachmittag brechen wir auf zu einer • Wanderung (2,5 Std., leicht, ?50 m ?50 m). ) zu unserer Sundownerstelle auf dem Gelände der Lodge. Wir genießen die Blicke und Aussichten auf die Berge, die teils von Dünen umringt sind. Zwei Übernachtungen bei Sesriem.

    6. Tag: Gewaltige Dünen am Sossusvlei

    Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf. Höhepunkte des Namib-Naukluft-Nationalparks (UNESCO-Welterbe) sind die im Morgenlicht rot-orange schimmernden, mit bis zu 300 m höchsten Dünen der Welt rund um das Sossusvlei, eine riesige ausgetrocknete Lehmpfanne. Eine sandige • Wanderung (2,5 Std., mittel, ?300 m ?300 m) führt uns hoch zu den Dünenkämmen, von denen Sie einen fantastischen Blick über das im Licht der Morgensonne leuchtende Sandmeer haben. Anschließend stoppen wir am Sesriem-Canyon und gehen zu Fuß durch die nur einen Kilometer lange, spektakuläre Schlucht. Fahrtstrecke 120 km. Den Nachmittag gestalten Sie selbst!

    7. Tag: Nach Swakopmund

    Auf dem Weg nach Swakopmund passieren wir einige der schönsten Stellen des Namib-Naukluft-Parks, den Kuiseb-Canyon, die Welwitschia-Fläche, wo die einzigartige urzeitliche Welwitschia mirabilis wächst, und die sogenannte Mondlandschaft, die ihren Namen redlich verdient. Nach etlichen Tagen in der Einsamkeit tut es gut, wieder einmal unter Menschen zu sein! 380 km. Abendessen in eigener Regie. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

    8. Tag: Walfischbucht voller Delfine

    Was macht die Robbe in unserem Boot? Sie freut sich auf Sie, lässt sich sogar streicheln. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir per Boot durch die Bucht - Robbenkolonien haben es sich am Strand bequem gemacht. Unterwegs gewinnen wir auch einen Eindruck vom Naturhafen Walfischbucht. An Bord werden Austern, Fisch und Sekt gereicht. Nachmittags führt Sie Ihre Reiseleiterin durch Swakopmund. Hier wird Deutsch gesprochen, und es ist nicht schwer, mit den Swakopmundern ins Gespräch zu kommen. Fahrtstrecke 80 km. Heute Abend essen Sie wieder in eigener Regie.

    9. Tag: Zum Fuße des Hohensteins

    Wir verlassen die Küste auf unserem Weg in die Erongoberge, die wir gegen Mittag erreichen. 160 km. Am Nachmittag • wandern wir (4 Std., mittel, ?250 m ?250 m) zwischen mächtigen Granitfelsen am Fuße des Hohensteins. Unterwegs passieren wir mehrere Fundstellen seltener Steine und Kristalle, eine gute Gelegenheit, mit den Mineraliensuchern, die dort arbeiten, ins Gespräch zu kommen. Übernachtung in der Hohenstein Lodge.

    10. Tag: Filmreife Erongoberge

    In den Erongobergen besuchen wir eine Gruppe von Buschmännern in ihrem lebenden Museum und lassen uns die ursprüngliche Kultur dieser Jäger und Sammler erklären. Mit ihnen streifen wir durch den Busch, lernen Nutzpflanzen kennen und lassen uns zeigen, wie man Schmuck, Pfeil und Bogen herstellt und Fallen für die Jagd auslegt. Dann fahren wir ein Stück weiter zur Farm Etemba und lassen uns an einer besonders schönen Stelle zum Picknick nieder. "Die Götter müssen verrückt sein", so heißt ein Kultfilm, der 1980 in dieser großartigen Landschaft gedreht wurde. Eine • Wanderung (2 Std., leicht bis mittel, ?150 m ?150 m) führt uns tief hinein in die von Kameldornbäumen, Trockenflussbecken und Granitformationen geprägten Felslandschaft, in der wir auch immer wieder auf uralte Felsbilder stoßen.

    11. Tag: Ugab-Terrassen und Fingerklippe

    Unser Fahrzeug zieht eine lange Staubfahne hinter sich her. Gegen Mittag erreichen wir die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die wie ein vergessener Hinkelstein von Obelix senkrecht in die Landschaft ragt. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir unsere Lodge am Eingang zum Etoschapark, wo Sie den Rest des Tages am Pool oder auf Ihrer Terrasse verbringen können. 360 km. Drei Übernachtungen am Rande des Etoschaparks.

    12. Tag: Etoscha – Afrikas Garten Eden

    Kamera eingepackt? Akkus aufgeladen? Dann sind Sie gerüstet für unseren ganztägigen Ausflug in den Etoscha-Nationalpark. Heute werden Ihnen Zebras, Springböcke und Giraffen vor die Linse laufen, vielleicht auch Löwen und Elefanten, sogar Nashörner und Leoparden! Es ist wie im Garten Eden: All diese Tiere versammeln sich um die Wasserstellen – beste Chancen für Ihr persönliches Foto des Jahres!

    13. Tag: Wanderung im Wildreservat

    Vormittags nochmals zu den Tieren in den Etoscha-Nationalpark, am Nachmittag • wandern wir dann (2,5 Std., mittel, ?0 m ?0 m) in Begleitung eines Rangers im privaten Okutala-Wildreservat. Eine gute Gelegenheit, sich auch den kleinen Tieren und der Pflanzenwelt zu widmen.

    14. Tag: Szenenwechsel

    Die Reise nähert sich ihrem Ende. Südlich des Etoschaparks erstrecken sich riesige Farmen, und unser Ziel heute ist eine komfortable Gästefarm bei Otavi. 200 km. Am Nachmittag erkunden wir auf einer • Wanderung (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) die reizvolle Landschaft auf der Farm, danach lockt eine Erfrischung im Pool. Und vielleicht gesellt sich der Besitzer am Abend zu unserer Runde und schildert Ihnen Höhen und Tiefen des namibischen Farmerlebens. Zwei Übernachtungen bei Otavi.

    15. Tag: Zu den Tropfsteinhöhlen

    Heute wollen wir noch einmal unsere Wanderstiefel strapazieren. Unsere • Wanderung (5 Std., anspruchsvoll, ?500 m ?500 m) führt uns zu den Tropfsteinhöhlen im Uisibgebirge. Nach einem schweißtreibenden Anstieg öffnet sich vor Ihren Augen eine märchenhafte Zauberwelt. Auf unserem Weg besuchen wir mehrere Höhlen in einer fantastischen Bergwelt. Am Abend nehmen Sie Abschied von Ihrer Reiseleiterin.

    16. Tag: Abschied von Namibia

    Nach einem gemütlichen Frühstück folgt die letzte Etappe auf guter Straße zum internationalen Flughafen von Windhuk. 420 km. Gegen Abend Abflug mit Air Namibia in Richtung Europa (Flugdauer jeweils ca. 9 Std.).

    17. Tag: Rückkehr aus Namibia

    Morgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Transfers/Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in 7-sitzigen Jeeps
  • 13 Übernachtungen in landesüblichen Hotels, Lodges und Gästefarmen, meist mit Klimaanlage, eine Übernachtung in einem guten Zeltcamp
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen an Bord eines Ausflugsbootes, 12 Abendessen im Hotel
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Bootsfahrt bei Walfischbucht
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt.
    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Der Einreisestempel ¿Visitors Entry Permit¿ kann für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen erteilt werden. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. In der Regel wird die Gültigkeitsdauer auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts begrenzt, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sofort bei Einreise zukontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall, so sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim ¿Ministry of Home Affairs¿, Independence Avenue/Ecke Casino Str., Windhuk, beantragt werden.
    Wenn Sie Ihre Namibiareise mit einem Aufenthalt in Südafrika verbinden oder via Johannesburg oder Kapstadt nach Namibia fliegen, sind, insbesondere für minderjährige Kinder, ab dem 01. Juni 2015 neue Bestimmungen für die Einreise nach Südafrika zu beachten:
    Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument. Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.
    Darüber hinaus müssen Personen unter 18 Jahren bei Ein- und Ausreise eine vollständige Geburtsurkunde vorweisen, aus welcher beide Eltern hervorgehen.
    Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Es handelt sich hierbei nicht um namibische Rechtsvorschriften. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.
    Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf Weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden, bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen.

    Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung (affidavit), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils), bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).

    Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen (affidavit), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

    Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll.
    Eidesstattliche Versicherungen (affidavits) bedürfen der Beglaubigung durch einen ¿commissioner of oaths¿ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.

    Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen erhalten Sie beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für Ihren Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
    Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Namibia

    Medizinische Hinweise
    Aktuelle medizinische Hinweise
    Anthrax
    Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.
    Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.
    Impfschutz
    Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.
    Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen ( http://www.rki.de )
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
    Malaria
    Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.
    Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    - körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen
    Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.
    HIV/AIDS
    Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.
    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
    Gifttiere
    Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
    Zeckenübertragbare Erkrankungen
    Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.
    Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
    Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.
    Afrikanisches Zeckenbissfieber
    Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
    Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.
    Weitere Gesundheitsgefahren
    Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere.
    Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter ¿Medical Practitioners¿. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.
    Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: <http://www.dtg.org/> oder <http://www.frm-web.de>).
    (unverändert gültig seit: 16. März 2018)

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Namibia – Naturerlebnis

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    13.07.2018Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 29. Juli 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    13.07.2018Freitag, 13. Juli 2018 - Sonntag, 29. Juli 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    5075 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    03.08.2018Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    03.08.2018Freitag, 3. August 2018 - Sonntag, 19. August 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    5075 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 14 Dauer: 17 Tage

    24.08.2018Freitag, 24. August 2018 - Sonntag, 9. September 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 14 Dauer: 17 Tage

    24.08.2018Freitag, 24. August 2018 - Sonntag, 9. September 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    5075 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 14 Dauer: 17 Tage

    24.08.2018Freitag, 24. August 2018 - Sonntag, 9. September 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 14 Dauer: 17 Tage

    14.09.2018Freitag, 14. September 2018 - Sonntag, 30. September 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 14 Dauer: 17 Tage

    14.09.2018Freitag, 14. September 2018 - Sonntag, 30. September 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    5075 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 9 max. 14 Dauer: 17 Tage

    14.09.2018Freitag, 14. September 2018 - Sonntag, 30. September 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    28.09.2018Freitag, 28. September 2018 - Sonntag, 14. Oktober 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    28.09.2018Freitag, 28. September 2018 - Sonntag, 14. Oktober 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    5075 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 14 Dauer: 17 Tage

    12.10.2018Freitag, 12. Oktober 2018 - Sonntag, 28. Oktober 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 14 Dauer: 17 Tage

    12.10.2018Freitag, 12. Oktober 2018 - Sonntag, 28. Oktober 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    5075 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 14 Dauer: 17 Tage

    12.10.2018Freitag, 12. Oktober 2018 - Sonntag, 28. Oktober 2018
    17 Tage / 16 Nächte

    4745 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    12.04.2019Freitag, 12. April 2019 - Sonntag, 28. April 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    12.04.2019Freitag, 12. April 2019 - Sonntag, 28. April 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    12.07.2019Freitag, 12. Juli 2019 - Sonntag, 28. Juli 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    12.07.2019Freitag, 12. Juli 2019 - Sonntag, 28. Juli 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    02.08.2019Freitag, 2. August 2019 - Sonntag, 18. August 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    02.08.2019Freitag, 2. August 2019 - Sonntag, 18. August 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Sonntag, 8. September 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Sonntag, 8. September 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    13.09.2019Freitag, 13. September 2019 - Sonntag, 29. September 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    13.09.2019Freitag, 13. September 2019 - Sonntag, 29. September 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    27.09.2019Freitag, 27. September 2019 - Sonntag, 13. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    27.09.2019Freitag, 27. September 2019 - Sonntag, 13. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    11.10.2019Freitag, 11. Oktober 2019 - Sonntag, 27. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

    11.10.2019Freitag, 11. Oktober 2019 - Sonntag, 27. Oktober 2019
    17 Tage / 16 Nächte