Die schönsten Nationalparks und Schutzgebiete Die Naturwunder am Rande der Arktis abwechslungsreich erleben: mit Bus, Zug, Jeep und Schiff Bootstouren zum Tracy Arm Fjord, Columbia-Gletscher und in den Kenai-Fjords-Nationalpark Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Alaska und Yukon: Skagway, Juneau, Inside Passage, Prince William Sound, Anchorage und Denali Frühstück und Abschiedsessen inklusive

Reisenummer 67656

Alaska – die umfassende Reise

  • Die schönsten Nationalparks und Schutzgebiete
  • Die Naturwunder am Rande der Arktis abwechslungsreich erleben: mit Bus, Zug, Jeep und Schiff
  • Bootstouren zum Tracy Arm Fjord, Columbia-Gletscher und in den Kenai-Fjords-Nationalpark
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Alaska und Yukon: Skagway, Juneau, Inside Passage, Prince William Sound, Anchorage und Denali
  • Frühstück und Abschiedsessen inklusive

Tausende von Gletschern, die höchsten Berge Nordamerikas und tief eingeschnittene Fjorde: Schon die ersten Siedler, russische Händler, waren fasziniert von Alaska. Diese Studienreise führt Sie vom Yukon zum Denali, von Juneau, der kleinen Hauptstadt, bis zu den Fjorden des Prince William Sound. Erleben Sie Karibus, Grizzlys und Orcas in ihrem natürlichen Lebensraum. Alaskas Wildnis und seine grandiosen Panoramen rauben Naturliebhabern den Atem.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Auf nach Whitehorse!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug am frühen Nachmittag mit Condor von Frankfurt nach Whitehorse in Kanadas wildem Westen (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.). Ankunft am Nachmittag (Ortszeit). Im riesigen Yukon-Territorium leben gerade einmal 33000 Einwohner, mehr als zwei Drittel davon in der Hauptstadt Whitehorse. Parallel zur Landebahn des Flughafens verläuft der legendäre Alaska Highway. Beim nachmittäglichen Rundgang mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin treffen Sie auf die Spuren des Goldrauschs und sehen am alten Bahnhof den Startpunkt des Hundeschlittenrennens "Yukon Quest" – 1600 km bis nach Fairbanks in Alaska. Abends können Sie die kulinarischen Spezialitäten der Region probieren: Lachs- oder Bisonsteaks. Oder Karibubraten, die etwas wildere Form des Elchtests für Ihre Kaumuskeln - Sie haben die Wahl.

2. Tag: Railway nach Skagway

Vom Yukon River machen wir uns mit dem Bus auf den Weg in den äußersten Nordzipfel Britisch-Kolumbiens. 100 km. Vom Grenzort Fraser fahren wir mit der White Pass & Yukon Railroad, 1898 während des Yukon-Goldrauschs gebaut, durch eine atemberaubende Bergwelt bis Skagway in Alaska (Fahrzeit ca. 2 Std.). Filmfans kommt der pittoreske Ort bekannt vor. Tatsächlich, hier wurden viele Szenen aus "Wolfsblut" gedreht! Tipp für den Abend: Im Sommer lässt die Varietéshow "The Days of '98" die Zeit des Goldrauschs wieder aufleben.

3. Tag: Von Skagway nach Juneau

Auf dem Friedhof von Skagway ruht in Frieden Soapy Smith: Der Seifengauner aus der Goldrauschzeit hatte Tricks drauf, die auch heute nicht von gestern sind. Quasi der Uropa des Derivatehandels. Ihre Studiosus-Reiseleiterin kennt sich in historischer Kriminologie bestens aus - und auf diesem Friedhof darf auch mal gelacht werden. Die Fjordfähre setzt uns nach Juneau über (Fahrzeit ca. 7 Std.). Beim Stadtrundgang erkunden wir Alaskas Hauptstadt. Zwei Übernachtungen in Juneau.

4. Tag: Inside Passage

Unser Bootsausflug in der Inside Passage bringt uns die fantastischen Landschaftsformen der Fjorde näher. Den ganzen Tag gleiten wir durch das Wasserlabyrinth mit den steil aufragenden Felswänden in den Tracy Arm Fjord bis zum Sawyer-Gletscher. Schon von Weitem hören wir das Krachen und Donnern, wenn der Eisriese kalbt und riesige Eisberge auf eine lange Reise schickt. Um das Ganze perfekt abzurunden, halten wir Ausschau nach Weißkopfseeadler, Seehund und Buckelwal.

5. Tag: Ins Yukon Territory

Mit der Alaskafähre geht es durch die Lynn-Meerenge, Nordamerikas tiefsten Fjord, nach Norden (Fahrzeit ca. 4 Std.). In Haines haben wir wieder festen Boden unter den Füßen. Bei den hier lebenden Tlingit-Indianern hören wir die Geschichte der Totempfähle. Dann brechen wir in die Wildnis Westkanadas auf: am Chilkat River entlang, durch dunkelgrüne Wälder. Für eine Nacht sind wir wieder im kanadischen Yukon. Busstrecke 260 km.

6. Tag: Alaska Highway

Auf nach Alaska! Auf dem Alaska Highway sind wir schon bald von Wildnis umgeben. Das Kluane Icefield und der Mt. Logan (5959 m), Kanadas höchster Berg, sind Teil des Kluane-Nationalparks (UNESCO-Welterbe). Mit etwas Glück sehen wir Braunbären, Elche und Bergziegen. Im Tetlin National Wildlife Refuge sind Trompeterschwäne und Biber zu Hause. 470 km. Am Abend können Sie in Tok den Tag bei einem kühlen Bier in Eddy's Restaurant ausklingen lassen.

7. Tag: Wrangell-Berge

Vulkane, Gletscher und weites Land! Vor uns türmen sich die Wrangell-Berge auf – das größte Naturschutzgebiet der Erde (UNESCO-Welterbe). Schöne Aussichten! Auf dem Tok Cut-Off geht es gen Südwesten, den Schildvulkan Mt. Sanford fest im Blick. Direkt daneben verdiente sich der Bergsteiger Heinrich Harrer 1954 die Lorbeeren als Erstbesteiger des Stratovulkans Mt. Drum. Später folgen wir der Trans-Alaska-Pipeline bis zum Hafen von Valdez. 420 km. Zwei Übernachtungen in Valdez.

8. Tag: Von Valdez zum Columbia-Gletscher

Valdez wird umrahmt von den Chugach Mountains, bekannt für reichlich Schneefall im Winter. Sieben Stunden kreuzen wir per Boot auf dem Prince William Sound, dessen Columbia-Gletscher die Landschaft bestimmt. Sind Seeotter und Seelöwen unsere Begleiter? 1989 lief hier die Exxon Valdez auf ein Riff und verursachte eine Ölkatastrophe - immer noch ein Diskussionsthema. Abends können Sie, wenn Sie mögen, Garnelen, Kalmar, Schellfisch oder Heilbutt genießen.

9. Tag: Auf dem Glenn Highway durch die Wildnis

Auf unserer ganztägigen Busfahrt geht es vom Prince William Sound zur Gletscherlandschaft der Chugach Mountains und weiter auf die Kenai-Halbinsel. Was für eine beeindruckende Landschaft, die am Glenn Highway an uns vorbeizieht! Majestätische Bergspitzen, schneeweiße Zungen der Tazlina- und Matanuska-Gletscher, unberührte Seen am Eureka-Summit-Pass und weite Tundra – Heimat von Murmeltieren, Pikas und Zieseln. 650 km. Tipp für den Abend: Den Tagesfang der Fischer von Seward bereiten die Restaurants am Small Boat Harbor zu.

10. Tag: Im Kenai-Fjords-Nationalpark

Seward und die malerische Resurrection Bay sind Ausgangspunkte für unsere Bootstour in den Kenai-Fjords-Nationalpark. Der Bear Glacier stürzt sich hier hinunter ins Meer. Wir haben den ganzen Vormittag Zeit, nach Orcas, Buckelwalen und Seelöwen Ausschau zu halten. Nachmittags geht es nach Anchorage. Busstrecke 270 km. Alaskaluft macht hungrig? Abends können Sie bei Orso oder im Glacier Brewhouse mit Tigergarnelen auf Risottokuchen oder Alaskaheilbutt Ihr Genießerherz höherschlagen lassen. Zwei Übernachtungen in Anchorage.

11. Tag: Anchorage

Alaskas größte Stadt ist heute durch das Öl reich. Vor 100 Jahren brachte die Alaska Railroad die ersten Siedler an den Ship Creek. Aber erst das 1968 in der Prudhoe Bay entdeckte Erdöl ließ Anchorage rasch anwachsen. Im Anchorage Museum bringt Ihnen Ihre Reiseleiterin die faszinierenden Kulturen der Ureinwohner Alaskas näher. Die neu gestaltete Alaska Gallery geht auch auf Themen der Gegenwart ein – von der Ölförderung bis zum zurückgehenden Permafrost. Spazieren Sie am freien Nachmittag am Knik Arm entlang oder schauen Sie sich in der Ulu Factory die Herstellung von Eskimomessern an.

12. Tag: Snowdogs in Wasilla

Auf dem Weg nach Norden machen wir halt an der Kirche des heiligen Nikolaus und wundern uns über bunte Holzhäuschen auf dem Eklutna-Friedhof. In Wasilla erfahren wir im Hauptquartier des Iditarod-Hundeschlittenrennens mehr über den Kraftakt für Mensch und Tier. Musherin Barbara steht nicht nur Rede und Antwort, die Hundeschlittenführerin bringt für uns ihre Welpen mit – auch Alaska-Husky-Jungtiere freuen sich über Streicheleinheiten. Weiter geht es nach Denali. 200 km. Zwei Übernachtungen.

13. Tag: Tief in die Wildnis der Alaska Range

Indianer nennen ihn Denali - "der Hohe". Mit 6168 m ist er der höchste Berg Nordamerikas. Als zugleich höchster Gipfel der Alaska Range dominiert er die Landschaft weit über den Denali-Nationalpark hinaus. Einfach nur vorbeifahren und seinen schneebestäubten Rücken ansehen ist schon grandios. Wir wollen hinein in die wilde Natur - aber nicht mit Parkbussen auf der Parkstraße, sondern mit Spezialjeeps auf alten Goldgräberpisten und durch Gletscherflüsse - ein vierrädriges Abenteuer.

14. Tag: Denali und Anchorage

Am Vormittag haben Sie im Denali-Nationalpark die Gelegenheit, zum Horseshoe Lake zu wandern (1 Std., leicht, ?50 m ?50 m) oder alternativ im Visitor Center des Nationalparks den preisgekrönten Naturfilm "Heartbeats of Denali" anzusehen. Dann geht's auf nach Anchorage. 380 km. Ob Sie in Downtown nach Mitbringseln shoppen oder die Sehenswürdigkeiten der Stadt noch einmal mit dem City Trolley an sich vorbeiziehen lassen - machen Sie an Ihrem freien Nachmittag, wonach Ihnen der Sinn steht. Beim gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant klingt die Reise am Abend aus.

15. Tag: Abschied von Alaska

Vormittags letzte Einkäufe in Anchorage, ein Besuch im Alaska Native Heritage Center oder im Alaska Museum of Science and Nature? Nachmittags verabschieden Sie sich von Ihrer Reiseleiterin und fliegen mit Condor zurück nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.).

16. Tag: Welcome home!

Vormittags Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Condor von Frankfurt nach Whitehorse und zurück von Anchorage; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Fährfahrten von Skagway nach Juneau und von Juneau nach Haines
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen mit Frühstück, Hotels meist mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, ein Abschiedsessen in einem Restaurant

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Zugfahrt mit der White Pass & Yukon Railroad von Fraser nach Skagway (ca. 65 €)
  • Bootsfahrt im Tracy Arm Fjord (ca. 130 €)
  • Bootstour mit Imbiss auf dem Prince William Sound (ca. 90 €)
  • Bootstour mit Imbiss im Kenai-Fjords-Nationalpark (ca. 125 €)
  • Ausflug mit Spezialjeeps in den Denali State Park (ca. 130 €)
  • Eintrittsgelder
  • Obligatorische Trinkgelder für Busfahrer (ca. 60 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn-, Schiffs- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Ein offenes Wort

Fährverbindungen und Bootsfahrten sind in Alaska häufig witterungsabhängig, kurzfristige Umstellungen im Fahrplan nicht ungewöhnlich. Im Einzelfall kann es zu Programmumstellungen kommen. Die lange Helligkeit macht aber auch eventuelle Tagesrandverbindungen zu einem Erlebnis. Für längere Überlandfahrten setzen wir robuste Busse ein, die nicht immer dem Standard europäischer Reisebusse entsprechen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und eTA-Genehmigung erforderlich [(s._S.|Einreisebestimmungen|+0|)]. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Reisepass und eTA-Genehmigung erforderlich. In Kanada benötigen Sie eine kostenpflichtige Einreisegenehmigung, die Electronic Travel Authorization (eTA). Alle Flugreisenden müssen vor Abflug nach Kanada diese Einreisegenehmigung online für 7 CAD beantragen. Die Einreisegenehmigung ist dann für fünf Jahre gültig und lässt sich in diesem Zeitraum für beliebig viele Reisen nutzen. Auf Wunsch übernimmt Studiosus für Sie die Registrierung gegen eine Gebühr von 10 EUR. In diesem Fall benötigen wir von Ihnen das sorgfältig ausgefüllte und unterschriebene Formular, das Sie zusammen mit Ihren Reiseunterlagen erhalten, bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn. Keine Impfungen vorgeschrieben.

EINREISESTOPP FÜR BÜRGER BESTIMMTER STAATEN IN DIE USA

Das Präsidialdekret vom 27. Januar 2017, das Staatsangehörige aus dem Irak, dem Iran, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und dem Jemen von der Einreise in die USA ausschließt, ist durch einen Gerichtsbeschluss des Obersten Gerichtshofes vorläufig in Kraft gesetzt. Die mittlerweile dritte Fassung des Dekrets verweigert nun auch Staatsbürgern aus Nordkorea und Regierungsvertretern aus Venezuela die Einreise in die USA. Die Fassung wurde am 26. Juni 2018 vom obersten Gerichtshof weitgehend bestätigt. Da noch an mehreren Bundesgerichten Verfahren gegen das Dekret laufen, kann es auch weiterhin zu kurzfristigen Änderungen kommen.
Ausgenommen von der Regelung sind aufgrund entsprechender Anwendungsrichtlinien weiterhin:
- Deutsche Staatsangehörige, die zusätzlich eine der vorgenannten Staatsangehörigkeiten besitzen
(sogenannte Doppelstaater), sofern sie mit ihrem deutschen Pass reisen
- Inhaber einer gültigen Permanent Resident Card („Green Card“)
Es wird empfohlen, die Entwicklung der Einreisebestimmungen in den Medien und in diesen Reise- und Sicherheitshinweisen zu verfolgen. Reisende müssen in jedem Fall derzeit mit verstärkten Kontrollen und Befragungen bei der Einreise rechnen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht wie üblich im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.
Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.
Laptopverbot
Das US-Heimatschutzministerium hat entschieden, ein sog. „Laptop-Verbot“ auf Flügen aus Europa in die USA vorerst nicht einzuführen, dabei aber strengere Sicherheitskontrollen für alle Direktflüge in die USA angeordnet. Auch deutsche Abflugorte sind von dieser Regelung betroffen und es muss mit erhöhten Wartezeiten gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig am Abflugort zu sein und im Zweifelsfall direkten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen zur Einreise in die USA und nach Kanada einen maschinenlesbaren Reisepass mit einen digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein. Der vorläufige maschinenlesbare deutsche Reisepass (grün) wird nicht mehr für die visumfreie Einreise in die USA anerkannt. Das Visum ist in diesem Fall bei der zuständigen US-Botschaft bzw. dem amerikanischen Generalkonsulat zu beantragen.
Bei der Einreise werden von allen Reisenden ein digitaler Abdruck der Finger und ein digitales Portraitfoto gemacht.
Faustregel: Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms berechtigt der deutsche biometrische „ePass“ (Reisepass).
Im ePass sind personen- und dokumentenbezogene Daten gespeichert:
- Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit
- Seriennummer, ausstellender Staat, Dokumententyp und Gültigkeitsdatum
- biometrische Daten (Foto sowie Fingerabdrücke)
Alle Reisenden, auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass.
Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich darüber in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Eventuell anfallende Visumgebühren sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

WICHTIG! eTA-Registrierung

Zur visumfreien Einreise nach Kanada benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher eine eTA-Genehmigung (Electronic Travel Authorization). Die eTA-Genehmigung hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise abweichende Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte im Zweifelsfall in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.
Registrierung und Einholung im Internet unter http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta-start.asp
- Unter http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf steht eine deutsche Übersetzungshilfe zur Verfügung.
- Die Einreisegenehmigung ist fünf Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
- Kosten: CA-$ 7 pro Person
- Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich
- Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da
auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden
Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?
- Ja, gegen eine Gebühr von 10 € pro Person
- Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen eTA-Fragebogen
sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn
Bei Eintrag Ihrer Passnummer beachten Sie bitte, dass sie die oben rechts im Pass aufgeführte Passnummer (bestehend aus Buchstaben und Ziffern) nutzen. Der Buchstabe „O“ wird für die Seriennummern der europäischen Reisepässe nicht verwendet. Es handelt sich generell um die Ziffer „0“ (Null).

Einreise in die USA

Zur visumsfreien Einreise in die USA ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.
Da die Genehmigung bei Einreise auf dem Landweg in die USA erst an der Grenze eingeholt wird, muss die ESTA-Genehmigung nicht vor Abreise von Ihnen eingeholt werden.Es kann an der Grenze zu längeren Wartezeiten kommen.
Bitte beachten Sie folgende Bestimmungen, die trotzdem gültig sind:
!WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung und damit keine visumfreie Einreise auf dem Landweg für:
Doppelstaater, die auch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.
Reisende, die sich seit dem 01.03.2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder bzw. in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind ebenfalls vom US-Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Ausnahmen gelten lediglich für Regierungsbedienstete und Angehörige des Militärs. Bisher erteilte ESTA-Genehmigungen werden für den o.g. Personenkreis ab sofort ungültig. Doppelstaater mit bislang gültiger ESTA-Genehmigung, bei denen diese Eigenschaft den US-Behörden aufgrund des ESTA-Antrages bekannt ist, werden von den US-Behörden per E-Mail über die Aufhebung ihrer ESTA-Genehmigungen informiert. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand für die Einreise in die USA ein Visum beantragen.
Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen. Ein Visum für die USA können Sie zum Beispiel persönlich in Frankfurt, Berlin oder München beantragen, es ist i.d.R. 10 Jahre gültig und kostet ca. 160 USD. Gerne übernimmt die Agentur Visumpoint, mit der wir zusammenarbeiten, die Vorarbeiten für das US-Visum.
Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:
- Vor- und Nachname
- Geburtsdatum
- Geschlecht der Passagiere
Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

Einzusendende Unterlagen:
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
Sollten Sie im Rahmen Ihrer Studienreise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

Datenschutzhinweis

Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.
Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.
Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.
Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den USA und Kanada zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Für die USA weisen das deutsche Auswärtige Amt und die US-Behörden seit Jahren auf ein erhöhtes Anschlagsrisiko hin. Aus diesem Grund wurden die Sicherheitsvorkehrungen im Flugverkehr und in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens stark erhöht. Beim Abflug in die Vereinigten Staaten, bei der Einreise und bei Inlandsflügen müssen Sie mit aufwendigen Sicherheitskontrollen rechnen. Das Handgepäck wird gründlich untersucht, gelegentlich können Sie auch über den Zweck Ihrer Reise befragt werden. Bei der Einreise werden digitale Abdrücke aller Finger sowie ein digitales Porträtfoto angefertigt. Wegen der gründlichen Kontrollen sollten Sie bei Reiseantritt bereits mindestens drei Stunden vor Abflug am Abfertigungsschalter sein und in jedem Fall etwas Geduld mitbringen - schließlich geht es um Ihre Sicherheit.
In bestimmten Vierteln einiger amerikanischer Großstädte herrscht eine hohe Alltagskriminalität. Ihre Reiseleitung wird Ihnen während der Reise genau erklären, wo Sie sich gefahrlos aufhalten können und wo nicht.
Die allgemeine Sicherheitslage in Kanada ist gut.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 23. August 2018

Sicherheitshinweis

USA
Unverändert gültig seit: 23.08.2018
Aktuelle Hinweise
Hurricane Lane hat Kurs in Richtung Hawaii aufgenommen. Ab Mittwoch Abend, 22. August 2018, muss mit sintflutartigen Regenfällen und Erdrutschen gerechnet werden. Das Auge des Hurricanes soll voraussichtlich zwischen Donnerstag und Samstag ganz nah oder sogar über die Inselgruppe von Hawaii ziehen. Anwohner und Touristen sollten sich über die App der Stadt Honolulu HNL.info sowie die Webseiten des Central Pacific Hurricane Center http://www.prh.noaa.gov/cphc/ auf dem Laufenden halten. Den Anweisungen der US-Sicherheitsbehörden sollte Folge geleistet werden. Es ist mit Beeinträchtigung des Flugverkehrs zu rechnen.
Von den Waldbränden in Kalifornien sind auch Teile des Yosemite National Parks betroffen. Aktuelle Informationen erteilt der National Park Service.
Die Waldbrände können durch Änderung der Windrichtung schnell auf umliegende Gebiete übergreifen. Aufgrund anhaltend hoher Temperaturen in Nordkalifornien können die Brände nur schwer unter Kontrolle gebracht werden. Betroffen sind, außer den Gegenden rund um den Yosemite Park, insbesondere Mendocino Complex, Carr, Shasta sowie Tuolumne.
Reisenden in der Region wird empfohlen, die lokalen Nachrichten zu verfolgen und den Anweisungen lokaler Behörden Folge zu leisten, siehe auch Naturkatastrophen.
Auf der größten Insel von Hawaii, Big Island, ist es seit Anfang Mai 2018 zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen. Die in den austretenden Aschewolken enthaltenen und beim Kontakt von Lava mit Meerwasser entstehenden Gase können die Gesundheit gefährden. Je nach Windrichtung können die aufsteigenden Gase weit über die Insel getragen werden. An bislang über 20 Stellen entlang des Vulkans ist bereits sprudelnde Lava ausgetreten und hat sich über weite Teile des Südostens ergossen.
Je nach Intensität werden Alarmstufen vom US Geological Survey (USGS) festgelegt.
Reisende sollten die Entwicklung in den lokalen Medien verfolgen, engen Kontakt mit dem Reiseveranstalter oder der Fluggesellschaft halten, Anweisungen der lokalen Behörden Folge leisten und Sperrzonen unbedingt beachten, siehe auch Naturkatastrophen.
Aktuelle Informationen und Verhaltenshinweise sind u.a. bei der Hawaii Emergency Management Agency und auf der Webseite des County of Hawaii abrufbar.
Die an der Südwestküste Floridas in den Sommermonaten übliche Rotalgenplage ist in diesem Jahr besonders stark ausgeprägt.
Aktuelle Informationen sind beim National Ocean Service abrufbar, der auch regelmäßig Lageberichte veröffentlicht.
Bezüglich weiterhin geltender Einschränkungen bei der visumfreien Einreise in die USA (Visa Waiver Programm) im Zusammenhang mit früheren Reisen nach Irak, Iran, Syrien, Sudan, Somalia, Libyen und Jemen wird auf die Ausführungen im Abschnitt „Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige“ hingewiesen.
Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
Die US-Regierung warnt vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf. Zuletzt wurden am 31. Oktober 2017 und am 11. Dezember 2017 in Manhattan/New York Anschläge verübt, bei denen es mehrere Todesopfer bzw. Verletzte gab.
Kriminalität/Waffen
Reisende sollten stets auf Ihre Wertgegenstände achten. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. im Hotel Safe, aufbewahrt und auch nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen ist Vorsicht vor Taschendieben geboten. Von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, sollten Kopien angefertigt und getrennt aufzubewahrt werden.
In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Bewaffnete Überfälle oder Amokläufe kommen vereinzelt vor. Im Falle eines bewaffneten Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Demonstrationen
In den gesamten USA kann es aktuell häufiger zu politischen Demonstrationen kommen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt. Es wird daher empfohlen, insbesondere in städtischen Ballungszentren die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen und Demonstrationen weiträumig zu meiden.
Naturkatastrophen
In der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
Im Mittleren Westen der USA besteht zwischen März und Juli die Gefahr von Tornados.
Reisende in diese Regionen werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
Im Winter können insbesondere an der Ostküste Schneestürme auftreten, die teilweise zu Einschränkungen des Flugverkehrs führen.
Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Vor allem in den Monaten Juni bis Dezember kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Stets aktuelle Informationen bietet das Department of Forestry and Fire Protection.
Auch in anderen Bundesstaaten, insbesondere im Süden und Südwesten der USA, können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.
Teile der USA liegen in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Das Risiko ist in Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam, speziell für die USA das USGS Earthquake Hazards Program.
Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zudem zahlreiche Vulkane. Bei Ausflügen auf Vulkanen sollten Reisende besonders vorsichtig sein, sich von ortskundigen Führern begleiten lassen und Anweisungen von Sicherheitskräften wie auch Sperrzonen unbedingt beachten. Aktuelle Informationen zu Warnstufen finden sich unter U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Medizinische Hinweise (Kanada)

Wie in den benachbarten USA beginnt auch in Kanada ab Mai die West-Nil-Fieber-Saison, eine grippeähnliche Viruserkrankung, die durch vorwiegend nachtaktive Mücken auf Menschen übertragen werden kann. Schwere Komplikationen - auch Todesfälle - kommen vor. Insbesondere ältere Menschen und Immungeschwächte sollten sich zur Sicherheit vor Mückenstichen schützen.
Impfschutz
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Bei Aufenthalten in den nördlichen Landesteilen wird eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen. Die Meningitisimpfung (Schutzimpfung gegen Hirnhautentzündung) gehört in Kanada zum Standardimpfprogramm für Kinder und Jugendliche, sie ist als Reiseimpfung für diesen Personenkreis empfohlen. Darüber hinaus können Schutzimpfungen gegen Masern und gegen Tollwut sinnvoll sein.
Sanitäre und hygienische Verhältnisse entsprechen weitgehend denen in Deutschland. Das Gesundheitssystem in Kanada ist staatlich organisiert. Arzttermine sind sehr schwer zu bekommen. Im Bedarfsfall wenden Sie sich an sogenannte „walk-in clinics“, und im Notfall gehen Sie direkt in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Behandlungen sind allerdings teuer und erfolgen mit Ausnahme von Erstmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oft nur gegen Vorkasse oder zumindest direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss von Kanada wird daher dringend empfohlen ebenso wie das Mitführen einer mit höheren Beträgen belastbaren Kreditkarte.
Das Leitungswasser ist trinkbar, enthält jedoch relativ viel Chlor, was den Geschmack beeinträchtigt.
Die Versorgung mit Medikamenten ist in Kanada gut. Verschreibungspflichtige Medikamente können mit kanadischem Rezept beschafft werden. Haltbare deutsche Spezialmedikamente können in den erforderlichen Mengen und unter Vorlage des Rezepts mitgebracht werden.
Stand: April 2017

USA

Aktuelle medizinische Hinweise
Luftverschmutzung durch Waldbrände
Durch die langanhaltenden Brände kommt es örtlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Luftqualität, die für ältere Personen mit Herz-/Kreislaufproblemen sowie für Kleinkinder besonders bei größerer Anstrengung die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Zika-Virus-Infektion
In Lateinamerika und der Karibik, inklusive Puerto Rico und den US Virgin Islands wurde eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Die Möglichkeit einer lokalen Übertragung des Virus ist in den USA grundsätzlich gegeben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Zika-Virus.pdf.
Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen.
Frauen sollten für 2 Monate nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Für männliche Reiserückkehrer ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner generell für die Dauer von 2 Monaten durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Merkblatt Zika-Virus-Infektion
Impfschutz
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.
Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen!). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.
Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.
West-Nil-Fieber (West Nile Virus)
Dies ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.
Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen,
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Hantavirus
Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.
In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.
Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.
Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov
In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.
Unverändert gültig seit: 23.08.2018

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Alaska – die umfassende Reise

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

30.06.2019Sonntag, 30. Juni 2019 - Montag, 15. Juli 2019
16 Tage / 15 Nächte

6260 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

30.06.2019Sonntag, 30. Juni 2019 - Montag, 15. Juli 2019
16 Tage / 15 Nächte

7710 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

30.06.2019Sonntag, 30. Juni 2019 - Montag, 15. Juli 2019
16 Tage / 15 Nächte

6260 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

14.07.2019Sonntag, 14. Juli 2019 - Montag, 29. Juli 2019
16 Tage / 15 Nächte

6260 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

14.07.2019Sonntag, 14. Juli 2019 - Montag, 29. Juli 2019
16 Tage / 15 Nächte

7710 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

14.07.2019Sonntag, 14. Juli 2019 - Montag, 29. Juli 2019
16 Tage / 15 Nächte

6260 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

04.08.2019Sonntag, 4. August 2019 - Montag, 19. August 2019
16 Tage / 15 Nächte

6260 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

04.08.2019Sonntag, 4. August 2019 - Montag, 19. August 2019
16 Tage / 15 Nächte

7710 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

04.08.2019Sonntag, 4. August 2019 - Montag, 19. August 2019
16 Tage / 15 Nächte

6260 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

18.08.2019Sonntag, 18. August 2019 - Montag, 2. September 2019
16 Tage / 15 Nächte

6090 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

18.08.2019Sonntag, 18. August 2019 - Montag, 2. September 2019
16 Tage / 15 Nächte

7540 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 14 max. 25 Dauer: 16 Tage

18.08.2019Sonntag, 18. August 2019 - Montag, 2. September 2019
16 Tage / 15 Nächte

6090 EUR