Tägliche Abreise mit Durchführungsgarantie Übernachtung wahlweise in Standard- oder Exklusiv-Lodges Unterwegs im Privatwagen mit Driver-Guide, Stopps, wann und wo Sie wollen 12 Reisetage mit Gorilla-Tracking in Uganda und den Big Five in Tansania

Reisenummer 68080

Uganda – Tansania – Rendezvous mit den Berggorillas

  • Tägliche Abreise mit Durchführungsgarantie
  • Übernachtung wahlweise in Standard- oder Exklusiv-Lodges
  • Unterwegs im Privatwagen mit Driver-Guide, Stopps, wann und wo Sie wollen
  • 12 Reisetage mit Gorilla-Tracking in Uganda und den Big Five in Tansania

Nebelschwaden ziehen über den Bwindi-Nationalpark. Sie gehören zu den Glücklichen, die eine Lizenz haben für eine Tour zu den Berggorillas hoch oben im Regenwald Ugandas. "Die Fährtenleser haben uns per Funk durchgegeben, wo wir den Silberrücken und seinen Clan finden", erklärt der Ranger. "Lasst uns losgehen!" Sie wandern gemeinsam durch den Dschungel, bis die Berghänge schließlich steil und rutschig werden. Sie schieben gerade eine Liane beiseite, da raschelt es neben Ihnen. Ein Gorillaweibchen mit einem Baby auf dem Rücken streckt neugierig den Kopf aus dem Dickicht, dann taucht auch der mächtige Silberrücken auf. Ihnen schlägt das Herz bis zum Hals, Sie wagen kaum, sich zu bewegen. Eine Stunde lang beobachten Sie die Menschenaffen bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: büschelweise Blätter von den Bäumen zupfen und diese dann genüsslich vertilgen. Auf der Rückfahrt zur Lodge Stopp am Straßenrand. Ein paar junge Männer verkaufen selbst geschnitzte Gorillas – die perfekte Erinnerung an die Begegnung ihres Lebens. Reisen Sie mit Ihrer Familie oder mit Freunden nach Uganda und weiter ins benachbarte Tansania. Im Safaribus bzw. Jeep mit Englisch sprechenden Driver-Guides zu Ihren Lodges – Sie haben die Wahl zwischen Standard und Exklusiv – und natürlich zu den Highlights der Reise: vom Kanu aus Flusspferde im Kazinga-Kanal beobachten; riesigen Herden von Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen auf ihrer großen Wanderung in der legendären Serengeti begegnen; auf steilen Serpentinen hinunter in den Ngorongoro-Krater rattern. Wo früher ein Vulkan brodelte, befindet sich heute die Arche Noah Afrikas. "Wasser, Gras, Salz zum Lecken und immer genügend Beute", sagt Ihr Scout und deutet auf ein Krokodil, das Sie für einen Baumstamm hielten. Blitzschnell packt es ein Gnu an der Kehle. "Wer in der Wildnis unvorsichtig ist, bezahlt eben mit dem Leben."

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag:

Im Laufe des Tages Ankunft am Flughafen Entebbe und Transfer zum Hotel in Kampala (tagesaktuelle Flugpreise auf Anfrage). Das Hotelzimmer steht Ihnen ab ca. 14 Uhr zur Verfügung.

2. Tag:

Ihr Driver-Guide erwartet Sie am Morgen. Im Safari-Minibus fahren Sie in den Kibale-Nationalpark.

(F/A)

3. Tag:

Vormittags Schimpansen-Tracking: Sie wandern mit einem Ranger durch den Regenwald. Über ihren Köpfen turnen Schimpansen, Mantelaffen und andere Primaten in den Bäumen. Nachmittags in den Queen-Elizabeth-Nationalpark. Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal: Augen auf, damit Sie kein Flusspferd rammen!

(F/M/A)

4. Tag:

Morgens Pirschfahrt im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Halten Sie Ausschau nach Elefanten, Löwen und Büffeln. Anschließend fahren Sie weiter zum nächsten Highlight: dem Bwindi-Nationalpark.

(F/M/A)

5. Tag:

Gemeinsam mit einem Ranger Fußmarsch durch den steilen Regenwald des Bwindi-Nationalparks. Hier lebt fast die Hälfte der Berggorilla-Population weltweit. Erst sehen Sie die Schlafnester, dann die sanften Riesen höchstpersönlich!

(F/M/A)

6. Tag:

Im traditionellen Holzboot fahren Sie zu einer Insel im Mutanda-See und besuchen eine ursprünglich lebende Dorfgemeinde. Nachmittags über die Grenze nach Ruanda. Ihr Scout bringt Sie nach Kigali.

(F/M)

7. Tag:

Flug von Kigali in die Serengeti (Zwischenlandung in Mwanza für die Einreiseformalitäten). Ihr neuer Scout empfängt Sie am Airstrip. Nachmittags entweder relaxen in Ihrer Lodge oder auf einer Pirschfahrt Wildlife vom Feinsten beobachten: Zebraherden und Gnus, Löwen, Elefanten ...

(F/M/A)

8. - 9. Tag:

Safari in der Serengeti: Mit Ihrem Driver-Guide zwei Tage den Big Five auf der Fährte.

(F/M/A)

10. Tag:

Genauso begeistern wird Sie der Ngorongoro-Krater. Afrika im Miniformat – nirgendwo sonst auf der Welt ist die Tierpopulation so dicht wie hier! Unterwegs Stopp in einem Massaidorf.

(F/M/A)

11. Tag:

Freilandzoo der Superlative: Im Schutz des Kraters leben neben Löwen, Nashörnern und Hyänen auch Zehntausende Gnus, Gazellen und Zebras. Lust auf eine Wanderung entlang des Kraterrands am Nachmittag (p. P. 37 €)?

(F/M/A)

12. Tag:

Heute heißt es Abschied nehmen von Afrikas wilden Tieren und von Ihrem Scout, der Sie nach Arusha bringt. Zeit zum Frischmachen im Hotel. Das Zimmer steht Ihnen bis 18 Uhr zur Verfügung. Je nach Flugzeit Transfer zum Flughafen.

(F/M)

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Zwischenflug (Economy) mit Coastal Aviation von Kigali in die Serengeti
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen, eigenen Geländefahrzeugen (in Uganda Safari-Minibusse, in Tansania Jeeps)
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Lodges/Camps
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen/teilw. Picknick, A=Abendessen)
  • Nationalparkgebühren
  • Permit für ein Schimpansen-Tracking (ca. 89 € bzw. 133 €), gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Permit für ein Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark (ca. 398 € bzw. 531 €), gemeinsam mit anderen Reisenden
  • Klimaneutrale Pkw-Fahrten
  • Reiseliteratur (ca. 20 €)
  • Wechselnde örtliche, Englisch sprechende Driver-Guides (Fahrer und Führer in einer Person; Aufpreis für Deutsch sprechende Driver-Guides auf Anfrage)

Nicht enthaltene Extras: Kosten für Programmpunkte, die als Gelegenheit, Möglichkeit bzw. Wunsch beschrieben sind.

Wichtige Informationen

Die Gorillasafari ist ein einzigartiges Erlebnis, aber körperlich anstrengend. Die Teilnahme erfordert eine gute Verfassung. In kleinen Gruppen und in Begleitung eines Rangers geht es zu Fuß in über 2000 m Höhe durch den Bergwald und je nachdem, wo die Gorillas sind, zuweilen auch steil bergauf. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, Gorillas anzutreffen, in Uganda sehr groß, dennoch lässt sich keine Garantie geben. Bitte halten Sie sich im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit strikt an die Verhaltensregeln des Rangers. Es wird pro Tag nur eine geringe Anzahl an Erlaubnisscheinen (Permits) ausgestellt, und die Aufenthaltszeit bei den Gorillas ist auf maximal eine Stunde beschränkt. Das Mindestalter für ein Permit beträgt 15 Jahre.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und elektronisches Visum für Uganda und Ruanda (East African Tourist Visa, ca. 100 US-$) erforderlich, das vorab selbst online beantragt werden muss. Das Visum für Tansania (ca. 50 US-$) wird bei Einreise erteilt und ist vor Ort zu zahlen. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen Uganda

Für die Einreise nach Uganda benötigen deutsche Staatsangehörige einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass (mit mindestens einer freien Seite).
Für Uganda ist ein Visum erforderlich, welches bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn beantragt werden muss. Sie können das Visum online unter https://visas.immigration.go.ug beantragen. Nach Abschicken des ausgefüllten Oline-Formulars erhalten Sie eine Bestätigungs-Email mit der Zahlungsaufforderung und einem entsprechenden Link. Unter Angabe Ihrer Application-ID, der Reisepass Nummer und des Geburtsdatums, rufen Sie unter dem Bereich Application -Manage Application Ihren Antrag auf und können anschließend per Kreditkarte zahlen. Die Kosten für das Visum betragen 50 USD. Die Zahlung der Visumskosten bei Einreise ist nicht mehr möglich.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Einreisebestimmungen Ruanda

Wenn Sie nach Ruanda weiterreisen, beantragen Sie bitte das East Africa Visum.
Sie können das East Africa Visum (gültig für die Einreise nach Uganda, Ruanda und Kenia) ebenfalls online unter https://visas.immigration.go.ug beantragen. Die Kosten für das Visum betragen 100 USD und müssen vorab online gezahlt werden.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Tansania benötigen Deutsche einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindestens 2 freien Seiten und ein Visum.
Das Visum für Tansania (ca. 50 USD) wird bei Einreise erteilt und ist vor Ort zu zahlen. Bitte halten Sie dazu am besten gleich den passenden Betrag bereit, um Verzögerungen zu vermeiden.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind seit dem 26. Juni 2012 ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.
Um Probleme beim Check-In in Deutschland bzw. bei der Einreise zu vermeiden, empfiehlt das deutsche Auswärtige Amt folgende Maßnahmen:
- Reist das Kind nur in Begleitung von einem Erziehungsberechtigen, sollten Sie eine englische Einverständniserklärung des nichtreisenden Erziehungsberechtigten mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.
- Reist das Kind ohne Erziehungsberechtigten, sollte die mitreisende Person eine englische Einverständniserklärung und eine Kopie des Reisepasses beider Erziehungsberechtigen sowie eine Kopie der Geburtsurkunde mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.
- Hat das Kind einen anderen Nachnamen als die mitreisenden Erziehungsberechtigten, sollten Sie einen Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses (z.B. Geburtsurkunde) mitführen.

Besondere Zollvorschriften

Gegenstände des persönlichen Bedarfs (Sportausrüstungen, elektronische Geräte, Kameras, Laptops u.ä.) können zollfrei eingeführt werden, sollten bei der Einreise aber deklariert werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden.
Die Einfuhr von Tabak, Alkohol und Parfüm ist quantitativ beschränkt. Die Einfuhr von grösseren Mengen Medikamenten für Spendenzwecke ist nur nach vorheriger Erlaubnis möglich.
Zölle für importierte Waren werden in Höhe von 15 bis 25% des Warenwerts erhoben. Die Staffelung erfolgt nach Warengruppen.

Passdaten für Gorilla-Tracking

Für die Beantragung des Permits für Ihr Gorilla-Tracking benötigen wir Ihre Passdaten. Diese werden an unseren lokalen Partner weitergeleitet. Bitte senden Sie uns daher den ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“, der dieser Bestätigung beiliegt, schnellstmöglich zu. Vielen Dank.

Passdaten - Tansanias Nationalparks

Um Einlass in die Nationalparks Tansanias zu erhalten, muss sich jeder Reisende registrieren. Um diesen Prozess an den jeweiligen Eingängen zu beschleunigen, benötigen wir Ihre Passdaten. Diese werden an unseren lokalen Partner weitergeleitet, welcher die Genehmigungen einholt und die anfallenden Gebühren für Sie begleicht. Bitte senden Sie uns daher den ausgefüllten Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿, der dieser Bestätigung beiliegt, schnellstmöglich zu. Vielen Dank.

Sicherheit geht vor!

Die politische Situation ist nicht in allen afrikanischen Ländern stabil. Die Reisen, die wir Ihnen anbieten, können aber durchweg, auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes, ohne ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durchgeführt werden. In manchen Ländern und/oder Städten gibt es Straßenkriminalität, in anderen kaum. Immer jedoch gibt es eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die Sie beherzigen sollten, um sich selbst und Ihr Eigentum gegen unliebsame Übergriffe zu schützen. Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn Ihrer Reise gibt.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Uganda und Tansania zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .
Das Auswärtige Amt sieht für das gesamte östliche Afrika immer noch die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren.
Die Nationalparks Ugandas, die wir bei unserer Reise besuchen, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Der Bürgerkrieg, der die nördlichen Provinzen Ugandas über viele Jahre hinweg überzog, ist weitestgehend beigelegt. Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im benachbarten Kongo beeinträchtigen trotz gewisser Flüchtlingsprobleme die Sicherheit in den Nationalparks nicht, insbesondere nicht im Queen-Elizabeth-Nationalpark und in den Gorilla-Schutzgebieten im Südosten Ugandas.
Zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen in den größeren Städten gehört es, sog. ¿no-go-Viertel¿ sowie Menschenansammlungen zu vermeiden.
Über sinnvolle Hygienemaßnahmen während Ihrer Reise wir Sie Ihr Reiseleiter informieren. Gelegentlich treten in Uganda gefährliche tropische Krankheiten auf; die Gefahr einer Infektion ist für Touristen in der Regel jedoch sehr gering. Zur Sicherheit vermeiden wir in unseren Programmen den Besuch von Höhlen, um Infektionen durch Fledermäuse (Marburgvirus) vorzubeugen.
Tansania gilt als weitgehend stabiler Staat. Dennoch weist das Auswärtige Amt auch in Tansania auf die Möglichkeit touristischer Attentate hin.

Im Jahr 2014 gab es mehrere Explosionen in Arusha und in der Altstadt (Stone Town) von Sansibar-Stadt. Der Rest der Insel blieb absolut ruhig. Wir beobachten die Lage aufmerksam und behalten uns vor, unsere Gäste im Falle von anhaltenden Spannungen in einem guten Strandhotel unterzubringen und das Programm auf Sansibar abzuwandeln.
Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten.
Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zum weiträumigen Meiden von Demonstrationen und Protestkundgebungen. auf. Dies gilt in besonderem Maße für Stone Town auf Sansibar und die Küstenstadt Daressalam. In jedem Fall bitten wir Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt. Bei individuellen Unternehmungen in Stone Town fordern wir Sie zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden religiöser Stätten auf. Auch beim Besuch von Restaurants und Cafés ist erhöhte Vorsicht geboten.
Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Uganda und Tansania abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 3. August 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis
Stand: 1. August 2017
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Tansania
Unverändert gültig seit: 26. Juni 2017
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Lage
Die Lage in Tansania ist insgesamt stabil. Gleichwohl kann es jederzeit zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften aus unterschiedlichsten Gründen zu lokalen Gewaltausbrüchen kommen.
Reisenden wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.
Die politische Lage in der autonomen Teilrepublik Sansibar ist nach umstrittenen Wahlen angespannt, Unruhen können weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit, insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town geraten.
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center dringend empfohlen.
Terrorismus
Es hat mehrere Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar gegeben, Gotteshäuser und religiöse Führer wurden angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar.
In der Region sind weitere Anschläge nicht auszuschließen.
Kriminalität
Derzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen Taxifahrern angesprochen und ihnen Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Geld vom Automaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen.
Es wird ausdrücklich davon abgeraten, harmlos erscheinende Hilfsangebote wie z.B. Mitfahrgelegenheiten oder beim Abheben von Geld anzunehmen.
Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten.
Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Spaziergängen und von Überlandfahrten abgesehen werden.
Bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten, sollte auf hinreichend vorhandene Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Ruanda
Unverändert gültig seit: 28. September 2017
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Burundi und einer Weiterreise nach Burundi wird aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nachbarland abgeraten.
Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweisen zu Burundi beachten und sich über die dortige Sicherheitslage informieren.
Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird aufgrund der Lage im Ostkongo abgeraten. Reisende sollten die Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung) der Demokratischen Republik Kongo beachten.
Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern der Region, auch in Ruanda zu erhöhter Vorsicht geraten.
Vor allem in größeren Städten ist besondere Vorsicht und erhöhte Wachsamkeit ratsam - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Märkten oder Busbahnhöfen.
Kriminalität
Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität, wie z.B. dem Diebstahl aus Autos, ist angebracht. Die Zahl der Einbrüche nimmt zu.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten

Sicherheitshinweis

Uganda
Unverändert gültig seit: 5. Mai 2017
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Unruhen im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan haben gelegentlich Auswirkungen auf angrenzende Gebiete in Uganda, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Südwesten und Westen Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet und in den anderen Regionen Ugandas sind möglich.
Demonstrationen aus politischen und sozialen Gründen können sich spontan entwickeln und unvorhersehbar eskalieren.
Verhalten in der Öffentlichkeit
Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. Seit Unabhängigkeit Ugandas ist keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt. Eine aktive Verfolgung Homosexueller durch Staatsorgane findet nicht statt. Homosexualität ist jedoch quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt. Zurückhaltung wird auch bezüglich des Tragens vielfach als unangemessen empfundener Kleidung (z. B. kurze Miniröcke) empfohlen.
Terrorismus
Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.
Zuletzt kam es am 11. Juli 2010 in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen, bei denen es Todesopfer und viele Verletzte gab. Laut Angaben der ugandischen Behörden konnte am 13. September 2014 ein weiterer Terroranschlag der somalischen Al-Shabab-Miliz in Kampala vereitelt werden. Auch weiterhin ist von einer Gefährdung insbesondere weicher Ziele auszugehen. Es wird daher zu besonderer Vorsicht und erhöhter Wachsamkeit - insbesondere an öffentlichen Orten wie etwa Einkaufszentren - geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
Kriminalität
Nach Einbruch der Dunkelheit sollte - mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten - auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala - Entebbe/Flughafen möglich. Aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird ansonsten empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es zu Diebstählen aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. langsamen Verkehrsfluss kommen kann. Besondere Vorsicht ist im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden. In Hotels ist darauf zu achten, dass Türen und Fenster verriegelt und bei Anwesenheit nur von innen geöffnet werden können. Bei Abwesenheit sollten keine Wertsachen im Zimmer aufbewahrt werden.
Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis (¿Boda Bodas¿) grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.
Reisen über Land
Bei Reisen innerhalb von Uganda wird generell zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten.
Im Westen Ugandas kam es im Juli 2014 und erneut im März und April 2016 in den Bezirken Kasese und Bundibugyo zu Konflikten mit zahlreichen Toten. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen den Bakonzo aus dem Bantu-Königreich Rwenzururu und rivalisierenden Gruppen des davon abgespaltenen Königreichs Bamba. Obwohl Sicherheitskräfte in der Region stark präsent sind, gab es bei weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Königreichs Rwenzururu und Sicherheitskräften Ende November 2016 bis zu 60 Tote. Reisende sollten die Nachrichten aus dem Gebiet aufmerksam verfolgen und die Anweisungen der lokalen Behörden beachten.
Bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten sollte ein Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia vermieden werden, da entlang der Grenze ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden (Viehdiebe) besteht. Beim Besuch des Kidepo-Nationalparks sollten Reisende Abstand zur südsudanesischen Grenze halten und in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter reisen.
Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe
Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.
Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
In Entebbe ist das Malariarisiko deutlich höher als in Kampala. Da viele Flüge abends und nachts abgehen, sollte an verstärkten Mückenschutz und ggf. Kurzzeitprophylaxe mit Malarone gedacht werden.
Reisenden wird geraten, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Uganda

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat ist bei Einreise erforderlich und auch wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche medizinisch sinnvoll.
Obwohl seit Juli 2016 der Impfschutz einer Gelbfieberimpfung durch die WHO offiziell als im Regelfall lebenslang wirksam eingestuft wird, ist in Uganda derzeit nicht auszuschließen, dass bei Einreise weiterhin auf den Nachweis einer Impfung, die nicht länger als 10 Jahre zurückliegt, bestanden wird.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.
Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.
Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher dringend empfohlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquone/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
Körperbedeckende, helle, ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
Für 2013 wurde geschätzt, dass 7,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind, insgesamt leben in Uganda ca. 1,6 Mio. Menschen mit HIV/AIDS. Die Tendenz ist steigend. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Sporadisch werden - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich ggf. auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - gemeldet. In der Vergangenheit waren davon zumeist Flüchtlingslager im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in Einzelfällen aber auch Armutsviertel in Kampala betroffen.
Auch traten in der Vergangenheit immer wieder Typhusfälle (zuletzt im Osten des Landes, Bukwo-Distrikt) auf. Eine Choleraimpfung kann in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen (z. B. Katastropheneinsatz) u. U. indiziert sein.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes und desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Uganda konsequent abgesehen werden. Auch angeblich sichere Gewässer und auch der Nil stellen ein Risiko dar. Lokale Informationen, angebliches Insiderwissen, dubiose Merkblätter lokaler Kliniken, Vereine oder sonstiger Lobby-Gruppen und die ¿Erfahrungen¿ Ortsansässiger sind mit äußerster Vorsicht zu werten. Laut Aussage des WHO Landesbüros in Kampala sind alle Süßwassergewässer Ugandas bilharzioseinfestiert.
Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren. Er wird durch tagaktive aggressive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Stiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).
Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechagressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.
Hepatitis E
Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Die Infektion erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich insbesondere für Schwangere, die o. g. Hygieneregeln zu beachten
Virale hämorrhagische Fieber
Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen.
Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert.
Gelbfieber wird durch tagaktive Stechmücken, CCHF durch den Stich infizierter Zecken und beim Kontakt mit Blut und Fleisch infizierter Tiere übertragen.
Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von Tieren auf, das über Fledermäuse infiziert wurde (bush meat) . Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der ¿Python¿-Höhle im Maramagambo-Wald (Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes) sind bekannt geworden.
Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Impfung gegen Gelbfieber
- Meiden von Fledermaushöhlen und sonstigen Ansammlungen dieser Tiere
- Meiden von Kontakt mit rohem Wildfleisch insbesondere von Affen (¿bush meat¿)
- Meiden von Schlachthöfen oder anderen Tierschlachtungen und Kontakt zu Tierblut
- Anwenden von Hautabwehrmitteln gegen Mücken und Zecken, auch tagsüber
- Fernhalten von Krankenhäusern und Meiden von erkrankten Personen und deren Körperflüssigkeiten
Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der who-country-office-uganda
Nodding Disease
Diese bisher nur bei einheimischen Kindern auftretende Nervenerkrankung ist nur wenig erforscht. Infektion mit Filarien (Onchozerkiasis - Flußblindheit), Fehlernährung und genetische Faktoren oder eine Kombination von Ursachen wird vermutet. Für Reisende besteht keine Gefahr.
Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Weitere Gesundheitsgefahren
In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Leishmaniasis, Filariasis, zeckenübertragbare Erkrankungen, Wurmerkrankungen etc.)
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten!
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden (Telefonnummer mitführen!). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen. Für alle Touristen wird der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors empfohlen. Die Karte mit den Nummern der Alarmzentrale in Nairobi sollte man mit sich führen.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
(Unverändert gültig seit: 05.05.2017)

Ruanda

Impfschutz
Bei der Einreise nach Ruanda wird für alle Reisende der Nachweis einer Gelbfieberimpfung gefordert. Ruanda verlangt dabei ein international gültiges Impfzertifikat, das derzeit noch alle 10 Jahre zu erneuern ist. Ruanda selbst gehört zu den Gelbfieberendemiegebieten Afrikas, so dass eine Impfung auch aus medizinischen Gründen dringend empfohlen wird.
Reisende können sich auch direkt am Flughafen Kigali impfen lassen. Die Kosten hierfür belaufen scih derzeit auf 40,- US$. An anderen Einreisegrenzstellen ist dieser Service nicht gewährleistet.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden (www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein landesweites Risiko, das sich aufgrund der mannigfaltigen Topographie des Landes nicht exakt definieren lässt. Besonders westliche und östliche Regionen des Landes sind betroffen, auch in Kigali ist Malaria mindestens saisonal gegenwärtig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:
¿ körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
¿ in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
¿ ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV/ AIDS
Etwa 3% der 15-49 Jährigen in Ruanda sind HIV positiv, in den bekannten Risikogruppen sind es mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Meningitis wird im gesamten Land hauptsächlich in der Trockenzeit (Monate Mai-September und Dezember-März) übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Konjugatimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen - ACWY) notwendig sein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (auch Kivu-See). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Eine ausreichende ärztliche Versorgung ist in Kigali selbst zu finden.
Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Ruanda ist für Ausländer grundsätzlich Vorauskasse zu leisten. Der Abschluss einer adäquaten Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption wird daher dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
(Unverändert gültig seit: 22.02.2017)

Tansania

Medizinische Hinweise
Gelbfieber-Impfung
Entgegen bisheriger Bestimmungen und der Einreisepraxis vor Ort ist jetzt offiziell bei Einreise nach Sansibar der Nachweis eine Gelbfieber-Impfung erforderlich. Dies gilt auch für Reisende, die vom Festland Tansania mit Boot oder Flugzeug kommend nach Sansibar übersetzen.
Dies wird durch die tansanische Botschaft in Berlin ausdrücklich (auch über die Webseite) bestätigt. Für einen ausschließlichen Aufenthalt auf dem Festland gilt dies bei Einreise aus Europa jedoch weiterhin nicht (s.u.).
Cholera
Nach dem Auftreten von Cholera in Flüchtlingseinrichtungen der Region Kigoma bereits Anfang 2015 ist inzwischen eine Ausbreitung über weite Teile des Landes zu verzeichnen. Betroffen sind auch immer wieder Daressalam (insbesondere Slums), Arusha und Sansibar. Es ist ausschließlich die einheimische Bevölkerung betroffen. Ausbruchkontrollmaßnahmen laufen, allerdings sind ein Ende des Ausbruchs und die weitere Entwicklung derzeit nicht absehbar. Bei Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen (s. u.), besteht für Touristen weiterhin kein oder ein nur äußerst geringes Risiko.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (Vgl. Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin ).
Eine Cholera-Schluckimpfung steht grundsätzlich zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Gabe mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel aber auch in der momentanen Situation nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Für touristische Reisen nach Tansania ist eine Impfung nicht erforderlich. Im Zweifel wird eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu empfohlen.
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Ein Transit z.B. in Addis Abeba oder Nairobi von unter 12 Stunden erfordert keinen Gelbfieberimpfnachweis. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) kann der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt werden - siehe auch www.who.int.
Eine nachgewiesene Gelbfieberimpfung wird als ausreichend anerkannt, auch wenn diese länger als 10 Jahre zurückliegt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch tagstechende Mücken (Stegomyia aegypti) übertragen und kommt in den letzten Jahren immer wieder, insbesondere während der Regenzeit an der Küste vor. Die Erkrankung ist durch Fieber, Hautausschlag und schwere Gelenk- und Knochenschmerzen (¿break bone fever¿) gekennzeichnet. In seltenen Fällen treten Blutungskomplikationen auf (Dengue Hämorrhagisches Fieber). Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen (s.u.).
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Tansania!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht landesweit unter 1800m inklusive der Städte und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht in den Höhenlagen zwischen 1800 und 2500m, in Daressalam und auf den Inseln Sansibar und Pemba. In den letzten großen Regenzeiten 2013 und 2014 kam es zu einem deutlichen Anstieg der Malariafälle in Daressalam.
Eine Malariaprophylaxe mit Medikamenten (Chemoprophylaxe) ist daher ratsam. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ggf. mit Imprägnierung,
ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Afrikanisches Zeckenbissfieber
Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).
Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam. Schutz ist nur durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr möglich.
Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung und stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.
Meningokokken-Krankheit (u. a. bakterielle Hirnhautentzündung)
Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser (z.B. Victoria-See) durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Tansania konsequent abgesehen werden.
Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Höhenkrankheit
Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). -Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden. Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch das Merkblatt des Gesundheitsdienstes unter www.diplo.de/reisemedizin. Eine reise- bzw. höhenmedizinische Beratung wird insbesondere auch beim Vorliegen von Vorerkrankungen dringend empfohlen.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Zusätzlich kann der Abschluss einer lokalen Evakuierungsversicherung bei AMREF-Flying Doctors erwogen werden (www.amrefgermany.de/flying-doctors/touristenmitgliedschaft/).
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es gibt im Land immer wieder Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise über www.dtg.org
(Unverändert gültig seit: 02.10.2017)

Gelbfieberimpfung

Uganda und Ruanda gehören zu den von der WHO identifizierten Gelbfieberinfektionsgebieten; eine Gelbfieberschutzimpfung für alle Reisende ist vorgeschrieben.
Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.
Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Uganda – Tansania – Rendezvous mit den Berggorillas

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

16.12.2018Sonntag, 16. Dezember 2018 - Donnerstag, 27. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

16.12.2018Sonntag, 16. Dezember 2018 - Donnerstag, 27. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

17.12.2018Montag, 17. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

17.12.2018Montag, 17. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

18.12.2018Dienstag, 18. Dezember 2018 - Samstag, 29. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

18.12.2018Dienstag, 18. Dezember 2018 - Samstag, 29. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

19.12.2018Mittwoch, 19. Dezember 2018 - Sonntag, 30. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

19.12.2018Mittwoch, 19. Dezember 2018 - Sonntag, 30. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

20.12.2018Donnerstag, 20. Dezember 2018 - Montag, 31. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

20.12.2018Donnerstag, 20. Dezember 2018 - Montag, 31. Dezember 2018
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

21.12.2018Freitag, 21. Dezember 2018 - Dienstag, 1. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

21.12.2018Freitag, 21. Dezember 2018 - Dienstag, 1. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

22.12.2018Samstag, 22. Dezember 2018 - Mittwoch, 2. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

22.12.2018Samstag, 22. Dezember 2018 - Mittwoch, 2. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

23.12.2018Sonntag, 23. Dezember 2018 - Donnerstag, 3. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

23.12.2018Sonntag, 23. Dezember 2018 - Donnerstag, 3. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

24.12.2018Montag, 24. Dezember 2018 - Freitag, 4. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

24.12.2018Montag, 24. Dezember 2018 - Freitag, 4. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

25.12.2018Dienstag, 25. Dezember 2018 - Samstag, 5. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

25.12.2018Dienstag, 25. Dezember 2018 - Samstag, 5. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

26.12.2018Mittwoch, 26. Dezember 2018 - Sonntag, 6. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

26.12.2018Mittwoch, 26. Dezember 2018 - Sonntag, 6. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

27.12.2018Donnerstag, 27. Dezember 2018 - Montag, 7. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

27.12.2018Donnerstag, 27. Dezember 2018 - Montag, 7. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

28.12.2018Freitag, 28. Dezember 2018 - Dienstag, 8. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

28.12.2018Freitag, 28. Dezember 2018 - Dienstag, 8. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

29.12.2018Samstag, 29. Dezember 2018 - Mittwoch, 9. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

29.12.2018Samstag, 29. Dezember 2018 - Mittwoch, 9. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

30.12.2018Sonntag, 30. Dezember 2018 - Donnerstag, 10. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

30.12.2018Sonntag, 30. Dezember 2018 - Donnerstag, 10. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

31.12.2018Montag, 31. Dezember 2018 - Freitag, 11. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

8529 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 2 max. 10 Dauer: 12 Tage

31.12.2018Montag, 31. Dezember 2018 - Freitag, 11. Januar 2019
12 Tage / 11 Nächte

9708 EUR