Rundreise zu den Natur-Highlights Madagaskars

Reisenummer 68184

Madagaskar – Natur pur auf der Lemuren-Insel Flug mit Air France

  • Rundreise zu den Natur-Highlights Madagaskars
  • In den Nationalparks Lemuren und Chamäleons auf der Spur – tagsüber und nachts
  • Zu den Felsspitzen des Tsingy-Nationalparks
  • Im Einbaum auf dem Fluss Manambolo unterwegs
  • Strandtag am Indischen Ozean
  • Wahlweise Langstreckenflüge mit Air France (16 Reisetage) oder Ethiopian Airlines (17 Reisetage)
  • ... und Action! Wir sind mittendrin in Madagaskar – nicht im Trickfilm, sondern im Original. Nachts funkeln uns aus dem Dickicht Tieraugen entgegen, Lemuren schreien im Morgengrauen, im Unterholz krabbelt es, und auf dem Ast da drüben sitzt einfach so ein Chamäleon. Diese Rundreise ist eine Tour für echte Entdeckertypen und Naturabenteurer, Ausdauer und Komfortverzicht werden immer wieder belohnt: Fern der Zivilisation springen wir im Tsingy-Nationalpark förmlich von Felsnadel zu Felsnadel und spülen uns im Indischen Ozean den Staub der Landstraße von der Haut. In Dörfern und Städten treffen wir auf stolze Volksstämme, schmecken die Einflüsse jahrhundertealten Seehandels mit fernen Ländern und folgen abends exotischen Rhythmen auf die Tanzfläche. Doch immer wieder kehren wir zurück zu den echten Stars unserer Reise: den Lemuren, die vor schlappen 165 Millionen Jahren Madagaskar als Arche nahmen und das afrikanische Festland weit hinter sich ließen.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: FLUG NACH MADAGASKAR

    Morgens kurzer Flug nach Paris. Am späten Vormittag Weiterflug mit Air France nach Antananarivo (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Ankunft am späten Abend und Transfer zum Hotel.

    2. Tag: Antananarivo – Andasibepark Reise zu den Lemuren

    Zum Frühstück begrüßt uns Marco Polo Scout Kiady, und wir beißen in Croissant & Co., dann ruft die Natur! Schon bald fährt der Bus durch üppig grüne Landschaften gen Osten, und Kiady bereitet uns auf die ersten Begegnungen mit der Tierwelt Madagaskars vor. "Im Andasibe-Nationalpark sind die Indris, die größten Lemuren der Insel, heimisch. Sie zu sehen ist ein echter Glücksfall, aber wenn die Dämmerung einsetzt und wir ganz still sind, können wir sie sicher schreien hören." Nun gut, Schmetterlinge und allerlei Reptilien tun es für den Anfang auch. Bei der nächtlichen Wanderung durch den tropischen Regenwald halten wir jedenfalls alle Augen und Ohren offen und vertrauen unserem Scout.

    3. Tag: Andasibepark Madagaskars Tierwelt hautnah

    Am Morgen sind wir erneut auf der Pirsch, vielleicht erspähen wir ja diesmal einen Indri? Und wer entdeckt das madagassische Chamäleon zuerst? Kleiner Tipp: Die Bäume sehr genau absuchen! Dabei aber nicht den Boden aus den Augen verlieren – auch Schlangen kriechen gerne im dichten Regenwald umher. Nachmittags kommen wir der Tierwelt des Landes auf anderem Wege ganz nah: Mit dem Kanu setzen wir über zum Vakona-Reservat. Dort sind die süßen Feuchtnasenaffen äußerst zutraulich und lassen sich auch gerne mal auf den Arm nehmen.

    4. Tag: Andasibepark – Antsirabé Im Hochland unterwegs

    Unterwegs auf der Landstraße, Kilometer pro Stunde scheinen hier ein anderes Maß als zu Hause zu sein. Genau der richtige Moment für ... Musik! Vielleicht hat ja Kiady eine Kostprobe madagassischer Salegy-Rhythmen dabei. Dazu ein Panorama aus roten Hochlandhäuschen, Reisfeldern, Eukalyptusbäumen und Ananasplantagen. Ein Proviantstopp für frische Früchte ist unterwegs ein Muss. Bei Tana dann Umstieg auf Geländewagen und weiter gen Süden. Nächster Halt: Ambatolampy. Im Aluminium-Workshop schauen wir den geschickten Arbeitern zu, die auf nicht ganz unbedenkliche Art neue Töpfe aus Aluresten fertigen. Schließlich erreichen wir den "Ort, in dem es viel Salz gibt", kurz: Antsirabé. Bunte Rikschas, hier Pousse-Pousse genannt, bevölkern die palmengesäumten Straßen, und irgendwie wirkt alles relaxt. Kiady gibt uns Tipps fürs Abendessen. Wie wäre es heute mit einem chinesischen Dinner?

    5. Tag: Antsirabé – Morondava An den Indischen Ozean

    Schon früh holpern wir im Bus vom kühlen Hochland hinunter in die Savanne. Wir merken es am Klima - der Indische Ozean kommt unaufhaltsam näher. Am Abend Ankunft in Morondava, der kleinen Stadt am Meer. Paradiesisch!

    6. Tag: Morondava - Bekopaka Ins Outback

    Erster Stopp heute Morgen auf dem Weg (fast) ans Ende der Welt: die Avenue de Baobab – die Allee der bis zu 1000 Jahre alten Riesenbäume ist im sanften Morgenlicht ein Top-Fotomotiv. In der kleinen Hafenstadt Belo-sur-Tsiribihina Lunchpause, danach die holprige Piste hinauf nach Bekopaka ... Wofür die Strapaze gut ist? "Einmal schlafen, dann versteht ihr es", lächelt Kiady aufmunternd.

    7. Tag: Tsingy-Nationalpark Im Reich der Felsspitzen

    Letzter Ausrüstungscheck – ins Daypack gehören Wasser und Energieriegel, an die Füße Schuhe mit guten Profilsohlen. Der Tsingy-Nationalpark ist echtes Entdeckerterrain und unsere Wanderung über Brücken und durch Höhlen ziemlich anstrengend. Dafür erwarten uns immer wieder neue Ausblicke auf die rasierklingenscharfen Felsspitzen des Parks, mal von oben, mal von unten. Mitten in dieser surrealen Welt Leben: Elf Lemuren- und fast hundert Vogelarten sind hier heimisch, also Augen auf! Und verborgen am Fuße der Felsen hausten einst die Vazimba, Madagaskars Urbevölkerung. Nach spannenden Stunden im Park lockt nachmittags der Hotelpool zur Entspannung.

    8. Tag: Tsingy-Nationalpark Unterwegs im Einbaum

    Wir klettern in unsere Kanus und gleiten über den orangefarbenen Fluss Manambolo. Bunter Sandstein, dichter Laubwald, plätschernde Wasserfälle - hier lässt es sich herrlich entspannen! Unser Scout Kiady führt uns zu weiteren Highlights: versteckte Grotten und das berühmte Familiengrab der ersten Bewohner Madagaskars. Am Nachmittag Wanderung durchs Kalksteinlabyrinth der Kleinen Tsingy. Nicht so anstrengend wie gestern, aber nicht weniger spektakulär!

    9. Tag: Bekopaka – Morondava Auf der Baobab-Allee

    Und wieder ruft der Indische Ozean! Wir wissen, das Ziel ist die mühsame Überlandfahrt definitiv wert. Die Baobab-Allee erstrahlt im schönsten Nachmittagslicht und steht noch einmal zum Fotoshooting bereit. Dann Strand, Mangroven, Tropenhimmel. Vielleicht einen Cocktail zum Sonnenuntergang?

    10. Tag: Morondava Freizeit

    Wir genießen einen relaxten Urlaubstag am Meer und sind den ganzen Tag am Strand. Von Kiady wissen wir, wo der schönste ist – drüben, auf der anderen Seite des Wassers. Schnell haben wir mit dem Fährmann den Preis ausgehandelt und tuckern auf seiner hölzernen Piroge hinüber. Abends zurück in Morondava: Wie wäre es mit fangfrischen Meeresfrüchten? Anschließend vielleicht noch etwas Livemusik?

    11. Tag: Morondava – Antsirabé Zurück ins Hochland

    Unsere Reise führt auf der Landstraße zurück ins Hochland. Zeitig geht's los, denn die Piste ist teilweise in einem abenteuerlichen Zustand. Unterwegs legen wir immer wieder Stopps ein, Kiady kennt die Strecke und die Dörfer, weiß um die besten Haltepunkte, um das "große Rot" der Insel festzuhalten. Schließlich erreichen wir wieder Antsirabé.

    12. Tag: Antsirabé – Ranomafana Kunstwerke der Holzschnitzer

    Szenenwechsel im Hochland: grün bewucherte Berge, steile Reisterrassen. Unser erstes Ziel ist heute Ambositra. Wir zählen unsere Reserven in der heimischen Währung Ariary – wenn wir Mitbringsel nach Hause mitnehmen wollen, dann ist die Kunsthandwerkerstadt genau der richtige Ort, fündig zu werden. Holzschnitzkunst, Malerei, in den Werkstätten und Shops findet sich bestimmt etwas Passendes. Nach der Shoppingpause weiter zum Ranomafana-Nationalpark. Geheimnisvoll dunkel und ganz schön feucht umhüllt uns sein Bergnebelwald bei der abendlichen Wanderung, immer den Lemuren auf der Spur.

    13. Tag: Ranomafana-Nationalpark Auf Lemurensuche

    Zu Fuß bergauf, bergab auf Wegen und Pfaden durch den Nationalpark. Bäche gluckern, die Sonne blitzt durch das Dschungeldach oder ein Wolkenguss verpasst uns eine unfreiwillige Dusche – egal, wie das Wetter gerade ist, wir sind umgeben von zahllosen Tieren und Pflanzen. "Daumen drücken, dass wir den Goldenen Bambuslemuren zu Gesicht bekommen", fordert uns Kiady auf. Unfassbar, der kleine Scheue wurde erst in den 1980er Jahren entdeckt. Nach dem letzten Wildnistrip werden wir in einem kleinen Dorf erwartet. Gemeinsam mit unseren Gastgebern essen wir zu Mittag und erfahren dabei so manches über ihr bescheidenes Bauernleben.

    14. Tag: Ranomafana – Antananarivo Abschied von unberührter Natur

    Unsere Zeit auf der Insel neigt sich dem Ende zu, es geht zurück in die Hauptstadt. Ein letztes Mal dieser unbeschreibliche Mix aus Hochlanddörfern und saftigen Reisfeldern. Beim Abschiedsessen am Abend sind wir in Gedanken noch mal unterwegs: auf den Felsspitzen der Tsingy, in Savanne und Hochland und natürlich bei unseren ständigen Begleitern – den Lemuren.

    15. Tag: Rückflug von Antananarivo

    Die ultimativ letzte Shoppingmöglichkeit: der Dike Market in Tana. Ein paar kleine Mitbringsel für Freunde und Familie? Oder ein paar bunte Schnappschüsse, bevor es am Abend zum Flughafen geht? In der Nacht Flug mit Air France nach Paris (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

    16. Tag: Zurück in Europa

    Vormittags Landung in Paris und kurzer Weiterflug. Ankunft gegen Mittag.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Air France z. B. von Frankfurt oder München nach Antananarivo und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 155 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit landesüblichen Bussen und Allradfahrzeugen
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Nationalparkgebühren
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung
  • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

    REISEPAPIER UND IMPFUNGEN

    Reisepass und Visum erforderlich, das am Flughafen von Antananarivo ausgestellt wird (ca. 23 €, vor Ort zu zahlen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Ausrüstung

    Ergänzend zu den Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

    - Tagesrucksack

    - 1 Paar feste, gut eingelaufene Schuhe

    - 1 warme Jacke oder Pullover

    - Badesachen- und schuhe

    - Ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

    - Insektenschutzmittel

    - Reiseapotheke (Heftpflaster, etc.)

    - Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher

    - Staubschutz für Gepäck und Kamera

    - Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub

    - Regenjacke und evtl. Regenhose

    - Taschenlampe mit Ersatzbatterien oder Kopflampe

    - Evtl. Schlafsackinlett aus Leinen (aus hyg. Gründen)

    - Evtl. ein kleines Kopfkissen

    - Evtl. Moskitonetz (teilweise sind in den Hotels Moskitonetze vorhanden, jedoch sind diese nicht immer in dem Zustand, wie man es gerne erwarten würde)

    Für diese Reise empfehlen wir eine weiche Reisetasche oder einen Rucksack anstatt eines Hartschalenkoffers. Dies erleichtert das Verstauen des Gepäcks im Bus und im Geländewagen.

    Einreisebestimmungen

    Für diese Reise benötigen Bürger der Europäischen Union sowie Schweizer Staatsangehörige einen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Das Visum für die von dir gebuchte Reise wird gegen eine Gebühr von ca. 80 000 MGA (ca. 25 €) vor Ort bei Einreise erteilt.
    Dein Reisepass muss über mindestens eine freie Seite verfügen. Diese Visumregelung gilt für alle Nationalitäten.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Bei Reisen nach Madagaskar bieten wir das Recht, bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden dir anbei eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage deines Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Madagaskar zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes für Madagaskar. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at <http://www.bmaa.gv.at> bzw. unter www.eda.admin.ch <http://www.eda.admin.ch>.
    Die über viele Jahre anhaltende innenpolitische Krise konnte mit der Wahl eines neuen Präsidenten 2014 überwunden werden, seitdem hat sich die Sicherheitslage im Land wieder entspannt. Die unverändert schlechte Wirtschaftslage und die extreme Armut großer Bevölkerungsschichten haben jedoch zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt. Ebenso sind lokale, spontan ausbrechende soziale Unruhen nicht auszuschließen. Wir raten deshalb, sich von Menschenansammlungen, vor allem von politischen Kundgebungen, fernzuhalten.
    Unverändert kritisch bleibt die Sicherheitslage in einigen Provinzen im Süden und Südosten der Insel; Reisen in diesen Teil Madagaskars sind für uns tabu.
    Wegen der zunehmenden Alltagskriminalität in den Städten und der unzureichenden Straßenverhältnisse haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Marco Polo Scouts zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Scout zu Beginn der Reise gibt.
    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
    Zusammen mit unseren Partnern beobachten wir vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Marco Polo-Team
    Stand:25.7.2017

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis
    Stand: 12. April 2018
    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.
    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen ¿Al Qaida¿ und ¿Islamischer Staat¿ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.
    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.
    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.
    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Madagaskar
    Stand: 21. April 2018
    Aktuelle Hinweise
    Im Nachgang zu Demonstrationen vom 21. April 2018 und auf Grund der weiterhin unübersichtlichen Lage wird dringend empfohlen, den Innenstadtbereich vorsorglich zu meiden, die aktuelle Entwicklung in den Medien zu verfolgen und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Die politische Lage ist momentan insgesamt stabil, dennoch wird empfohlen, die aktuellen Entwicklungen in den Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen jeder Art zu meiden.
    Bei Individualreisen durch das Land wird zu erhöhter Vorsicht geraten, da es immer wieder zu Überfällen, auch auf Touristen kommt. Die Gewaltbereitschaft und der Gebrauch von Waffen haben zugenommen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Reisende außerhalb von Wohngebieten möglichst nicht zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Motorrad fortbewegen, innerhalb der Wohngebiete mit besonderer Vorsicht.
    Kriminalität
    Taschendiebstähle passieren häufig, bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - haben stark zugenommen. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels, der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).
    Im Allgemeinen, aber insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wird in allen städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Einzeltaxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb der Hotels - verwendet werden.
    Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht Polizeikontrollen statt. Es wird dringend geraten, stets den Reisepass mit sich zu führen. Eine beglaubigte Ausweiskopie reicht nicht aus.
    Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und nach Möglichkeit die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall von außen sichtbar im Wagen liegen.
    Piraterie auf hoher See
    Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
    Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch. Ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Center unter www.mschoa.org <file:///C:/Users/Ebner/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Content.Outlook/SO8VHK7L/www.mschoa.org> dringend empfohlen.
    Naturkatastrophen
    Madagaskar wird zwischen Januar und April regelmäßig von zum Teil schweren tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen) heimgesucht.
    Reisende in dieser Zeit werden um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland <http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/765480/publicationFile/228272/170622_Wirbelstuerme.pdf> gebeten.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste <http://elefand.diplo.de/> einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis <http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html> zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.
    Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.
    Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor
    Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des
    Landes können Abweichungen gelten;
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige
    eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Gelbfieberimpfung

    Wir möchten dich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die madagassischen Behörden für Reisende aus Europa, die über ein Gelbfieber-Endemiegebiet (z.B. über Äthiopien) nach Madagaskar einreisen den Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangen. Dies gilt neuerdings auch, wenn man sich nur zum Umsteigen / Transit im Gelbfiebergebiet befand.
    Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten.
    Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lass¿ dir bitte von einem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte nimm¿ auch in diesem Fall den Impfpass mit auf die Reise.

    Medizinische Hinweise

    Impfschutz
    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine verpflichtenden Impfungen erforderlich. Bei der Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int) ist für alle Personen älter als 9 Monate der Nachweis einer einmaligen Gelbfieberimpfung gefordert. Auch bei Transitreisen über die Flughäfen Addis Abeba oder Nairobi kann unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts der Gelbfieberimpfnachweis gefordert werden.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de)
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggfs. gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio (Kinderlähmung), bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Dengue-Fieber
    Dengue kann landesweit durch tagaktive Mücken übertragen werden. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s.u..
    Näheres finden Sie auch in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/05_Gesundheitsdienst/02_Information_Krankheiten/MerkblaetterListe_node.html)
    Chikungunya-Fieber und andere von Mücken übertragene seltene Erkrankungen
    Mit gelegentlichen, zumeist regional begrenzten Ausbrüchen von Chikungunya-Fieber, Rift-Valley-Fieber und West Nile-Fieber muß gerechnet werden. Allen genannten Erkrankungen ist die Übertragung durch Mücken gemein. Eine spezifische Therapie der unterschiedlich schwer verlaufenen Erkrankungen gibt es nicht. Es gilt konsequenten Mückenschutz einzuhalten (s.u.).
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Das Malariarisiko ist im Hochland (Antananarivo) sehr gering (Höhenlage), nimmt in tiefer gelegenen Landesteilen aber deutlich zu. Es gibt ein hohes Infektionsrisiko an der Küste.
    Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
    Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist empfohlen.
    Näheres finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/05_Gesundheitsdienst/02_Information_Krankheiten/MerkblaetterListe_node.html)
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen, ganztägig (Chikungunya, Dengue) und nachts (Malaria) körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    HIV/AIDS
    Allgemeingültige Daten zur Epidemiologie von HIV/AIDS in Madagaskar sind nicht sicher verfügbar. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Weitere Infektionskrankheiten
    Durchfallerkrankungen und Cholera
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ¿ nach Möglichkeit - Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (siehe Merkblatt des AA unter www.diplo.de/reisemedizin).
    Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben.
    Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.
    Pest
    Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung zumeist behandelt werden kann. Die Pest ist im zentralen Hochland von Madagaskar seit 1921 endemisch. Die mit Abstand häufigste Form, die Beulenpest, tritt regelmäßig mit bis zu jährlich 500 Fällen in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina auf. Erkrankungszahlen steigen mit dem Beginn der Regenzeit (Oktober bis März), wenn sich Ratten in Menschennähe aufhalten und Rattenflöhe auf den Menschen, die unter einfachsten Bedingungen leben, übergehen. 2017 kam es zu einem ungewöhnlich frühen und großen Ausbruch (auch in der Hauptstadt), bei dem auch viele Fälle der hochansteckenden Lungenpest auftraten. Die Regierung erklärte den Ausbruch im Dezember für beendet, nachdem durch massive Interventionen auch der internationalen Gemeinschaft die Unterbrechung der Infektionsketten erreicht werden konnte. Das äußerst geringe Infektionsrisiko bei bestimmten Risikokonstellationen kann durch das Einhalten von Grundregeln der Prävention weiter minimiert werden, siehe Merkblatt des Gesundheitsdienstes.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht für Touristen beim Baden in Süßwassergewässern, für die Bevölkerung besonders bei Reisanbau im gesamten Land, insbesondere aber im westlichen Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden. Baden im Salzwasser ist hinsichtlich der Schistosomiasis unproblematisch.
    Gifttiere
    In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Wie allgemein in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personell, technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Fachpersonal ist außerhalb der Hauptstadt kaum zu finden. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.
    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe www.dtg.org).
    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    Die Angaben sind:
    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
    - nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
    - trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.
    Haftungsausschluss
    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
    Auswärtiges AmtBürgerserviceArbeitseinheit 040D-11013 BerlinTel.: (03018) 17-2000Fax: (03018) 17-51000

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Madagaskar – Natur pur auf der Lemuren-Insel Flug mit Air France

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    31.05.2018Donnerstag, 31. Mai 2018 - Freitag, 15. Juni 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2669 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    31.05.2018Donnerstag, 31. Mai 2018 - Freitag, 15. Juni 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3098 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    21.06.2018Donnerstag, 21. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2769 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    21.06.2018Donnerstag, 21. Juni 2018 - Freitag, 6. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3198 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    12.07.2018Donnerstag, 12. Juli 2018 - Freitag, 27. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2889 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    12.07.2018Donnerstag, 12. Juli 2018 - Freitag, 27. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3318 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    12.07.2018Donnerstag, 12. Juli 2018 - Freitag, 27. Juli 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2889 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    02.08.2018Donnerstag, 2. August 2018 - Freitag, 17. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2889 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    02.08.2018Donnerstag, 2. August 2018 - Freitag, 17. August 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3318 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    23.08.2018Donnerstag, 23. August 2018 - Freitag, 7. September 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    23.08.2018Donnerstag, 23. August 2018 - Freitag, 7. September 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3228 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    23.08.2018Donnerstag, 23. August 2018 - Freitag, 7. September 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    06.09.2018Donnerstag, 6. September 2018 - Freitag, 21. September 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    06.09.2018Donnerstag, 6. September 2018 - Freitag, 21. September 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3228 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    06.09.2018Donnerstag, 6. September 2018 - Freitag, 21. September 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    11.10.2018Donnerstag, 11. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    11.10.2018Donnerstag, 11. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3228 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    11.10.2018Donnerstag, 11. Oktober 2018 - Freitag, 26. Oktober 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    25.10.2018Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Freitag, 9. November 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    25.10.2018Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Freitag, 9. November 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    3228 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 16 Dauer: 16 Tage

    25.10.2018Donnerstag, 25. Oktober 2018 - Freitag, 9. November 2018
    16 Tage / 15 Nächte

    2799 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    30.05.2019Donnerstag, 30. Mai 2019 - Freitag, 14. Juni 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    30.05.2019Donnerstag, 30. Mai 2019 - Freitag, 14. Juni 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    20.06.2019Donnerstag, 20. Juni 2019 - Freitag, 5. Juli 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    20.06.2019Donnerstag, 20. Juni 2019 - Freitag, 5. Juli 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    18.07.2019Donnerstag, 18. Juli 2019 - Freitag, 2. August 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    18.07.2019Donnerstag, 18. Juli 2019 - Freitag, 2. August 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    05.09.2019Donnerstag, 5. September 2019 - Freitag, 20. September 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    05.09.2019Donnerstag, 5. September 2019 - Freitag, 20. September 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    12.09.2019Donnerstag, 12. September 2019 - Freitag, 27. September 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    12.09.2019Donnerstag, 12. September 2019 - Freitag, 27. September 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    10.10.2019Donnerstag, 10. Oktober 2019 - Freitag, 25. Oktober 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    10.10.2019Donnerstag, 10. Oktober 2019 - Freitag, 25. Oktober 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    24.10.2019Donnerstag, 24. Oktober 2019 - Freitag, 8. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 16 Tage

    24.10.2019Donnerstag, 24. Oktober 2019 - Freitag, 8. November 2019
    16 Tage / 15 Nächte